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Nuclear Magnetic Resonance spectroscopy — Kernspinresonanz-Spektroskopie
Die NMR-Spektroskopie ist grundlegend ein Zeitbereichsexperiment: Ein Spinsystem wird durch einen Puls angeregt, die Magnetisierung entwickelt sich anschließend unter dem Spin-Hamiltonoperator, und das resultierende Signal wird mittels Fourier-Transformation in ein Spektrum überführt. Damit ist sie ein natürlicher Anwendungsfall für die Quantensimulation von Dynamik und nicht für die Suche nach Grundzuständen. Auf einem Quantencomputer kann der Zeitentwicklungsoperator beispielsweise mittels Trotterisierung implementiert werden, während die Magnetisierung als Erwartungswerte von Spinoperatoren zu aufeinanderfolgenden Zeitpunkten ausgelesen wird. Klassisch lässt sich die gleiche Dynamik etwa mit neuronalen Quantenzuständen in Kombination mit zeitabhängiger Variational Monte Carlo (t‑VMC, time-dependent Variational Monte Carlo – zeitabhängiges Variations-Monte-Carlo) propagieren. Die Quantum Complex Exponential Least Squares (QCELS, Methode der kleinsten Quadrate für komplexe Exponentialfunktionen auf Quantencomputern) ist in diesem Kontext besonders attraktiv, da sie auf natürliche Weise eine Zeitreihe erzeugt, wie sie auch in der NMR-Analyse verwendet wird, und gleichzeitig mehrere spektrale Frequenzen extrahieren kann. Dies gelingt mit deutlich weniger Schaltkreisauswertungen als bei einer vollständig trotterisierten Simulation
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