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Fault-tolerant algorith­men Trotte­riza­tion like QSVT, QITE

Eine zentrale Voraus­set­zung für viele fehler­to­le­rante Quanten­che­mie-Algorith­men ist das sogenannte Block-Encoding: Dabei wird ein nicht-unitä­rer Opera­tor wie ein Hamil­to­n­ope­ra­tor in eine größere unitäre Opera­tion einge­bet­tet, sodass der Quanten­com­pu­ter ihn kohärent verar­bei­ten kann. Ein Subnor­ma­li­sie­rungs­fak­tor α steuert direkt die Erfolgs­wahr­schein­lich­keit dieser Einbettung.Die Varia­tio­nal Compi­la­tion of Block Encoding (VCBE, varia­tio­nale Kompi­lie­rung von Block-Encoding) ersetzt die klassi­sche analy­ti­sche Konstruk­tion über Linear­kom­bi­na­tio­nen von unitä­ren Opera­tio­nen (Linear Combi­na­tion of Unita­ries, LCU) durch einen varia­tio­na­len Ansatz. Dabei wird ein parame­tri­sier­ter Quanten­schalt­kreis so optimiert, dass er das Ziel-Block-Encoding mit kleine­rem α und deutlich weniger Zwei-Qubit-Gattern appro­xi­miert. Dieser Ansatz nutzt Symme­trien aus, die in analy­ti­schen Konstruk­tio­nen typischer­weise unberück­sich­tigt bleiben. Für größere Systeme, bei denen das Training eines einzel­nen Schalt­krei­ses zu aufwen­dig wird, zerlegt die Locally Consis­tent VCBE (LCVCBE, lokal konsis­tente varia­tio­nale Kompi­lie­rung von Block-Encoding) den Hamil­to­n­ope­ra­tor in Fragmente. Für jedes Fragment wird ein separa­tes Block-Encoding trainiert, das anschlie­ßend über eine lineare Kombi­na­tion von Block-Encodings (LCU) zusam­men­ge­setzt wird. Dadurch entsteht ein prakti­ka­bler Kompro­miss zwischen Trainings­auf­wand und Schal­tungs­ef­fi­zi­enz. Die Quantum Phase Estima­tion (QPE, Quanten-Phasen­ab­schät­zung) ist der klassi­sche fehler­to­le­rante Algorith­mus zur Bestim­mung von Eigen­wer­ten. Dabei wird die Energie eines Zielzu­stands über kontrol­lierte Anwen­dun­gen des Zeitent­wick­lungs­ope­ra­tors in die Phase eines Ancilla-Regis­ters kodiert und mittels Quanten-Fourier-Trans­for­ma­tion ausge­le­sen. Die erreich­bare Genau­ig­keit folgt einer Heisen­berg-Skalie­rung von 1/T, wobei T die gesamte Evolu­ti­ons­zeit ist. Die Quantum Complex Exponen­tial Least Squares (QCELS, Methode der kleins­ten Quadrate für komplexe Exponen­ti­al­funk­tio­nen auf Quanten­com­pu­tern) bietet einen hardware­freund­li­che­ren Zugang zum gleichen Ziel. Anstelle der tiefen Schal­tun­gen der QPE wird ein einfa­cher Hadamard-Test mit einem einzel­nen Ancilla-Qubit verwen­det, um eine Zeitreihe von Erwar­tungs­wer­ten zu erzeu­gen. Die Grund­zu­stands­en­er­gie wird anschlie­ßend klassisch bestimmt, indem dieses Signal mittels kleins­ter Quadrate an eine komplexe Exponen­ti­al­funk­tion angepasst wird. Auch hier wird die Heisen­berg-Skalie­rung erreicht, jedoch bei deutlich gerin­ge­rer Schal­tungs­tiefe, was insbe­son­dere für frühe fehler­to­le­rante Systeme mit begrenz­ter Kohärenz­zeit vorteil­haft ist. VCBE und LCVCBE fungie­ren dabei als Kompi­lie­rungs­rou­ti­nen, die die Kosten des unitä­ren Orakels reduzie­ren – einem dominie­ren­den Ressour­cen­eng­pass in Quanten­che­mie-Workflows auf Basis von QPE und QCELS.

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