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Dynamic Properties/Time depen­dend — Dynami­sche Eigenschaften/zeitabhängig

Viele wichtige physi­ka­li­sche und chemi­sche Prozesse, wie beispiels­weise laser­ge­trie­bene Molekül­dy­na­mik, Spin-Depha­si­e­rung in der NMR oder die Aufspal­tung von Exzit­onen bei der Singu­lett-Spaltung,  erfor­dern die Lösung der zeitab­hän­gi­gen Schrö­din­ger-Gleichung, die deutlich anspruchs­vol­ler ist als das stati­sche Eigen­wert­pro­blem. Während der zeitli­chen Entwick­lung wächst die Verschrän­kung rasch an und überschrei­tet schnell die Möglich­kei­ten klassi­scher Metho­den wie exakter Diago­na­li­sie­rung oder Tensor-Netzwerk­ver­fah­ren. Quanten­hard­ware kann die Zeitent­wick­lung direkt abbil­den, etwa durch Trotteri­sie­rung oder fortge­schrit­tene Metho­den der Hamil­ton-Simula­tion. Aller­dings skaliert die erfor­der­li­che Schal­tungs­tiefe sowohl mit der Simula­ti­ons­dauer als auch mit der gewünsch­ten Genau­ig­keit, was Langzeit­dy­na­mi­ken auf kurzfris­tig verfüg­ba­ren Syste­men derzeit begrenzt. Exakte Simula­tio­nen der Dynamik stehen in direk­tem Zusam­men­hang mit beobacht­ba­ren Größen, wie NMR-Spektren, Ladungs­tren­nungs­ra­ten in photo­vol­ta­ischen Materia­lien oder dem Thermal­ver­hal­ten in Quanten-Quench-Experimenten.

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