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General Purpose Emulators (z.B. SV, QASM, TNs)
Im High‑Performance‑Computing (HPC) bezeichnet ein General‑Purpose‑Emulator ein software‑ oder hardwarebasiertes System, das es einer Computerarchitektur (dem Host) erlaubt, das Verhalten einer anderen Architektur nachzubilden, sodass Software des Zielsystems so ausgeführt werden kann, als liefe sie auf der ursprünglichen Hardware. „General Purpose“ bedeutet dabei, dass der Emulator nicht auf eine einzelne spezifische Anwendung beschränkt ist, sondern ein breites Spektrum von Programmen ausführen kann, die für die jeweilige Zielarchitektur entwickelt wurden. Ein General‑Purpose‑Emulator in der Quantencomputing‑Softwareentwicklung ist entsprechend ein klassisches Software‑Werkzeug bzw. ein Simulator, der das Verhalten eines universellen Quantencomputers auf konventioneller Hardware nachbildet. Er ist in der Lage, beliebige Quantenschaltkreise und ‑algorithmen auszuführen, ohne auf bestimmte Quantenmodelle oder Problemklassen beschränkt zu sein. Solche Emulatoren unterstützen eine Vielzahl von Quantengattern, Qubit‑Anzahlen (begrenzt durch die verfügbaren klassischen Rechenressourcen) sowie unterschiedliche Rausch‑ und Fehlermodelle. Dadurch ermöglichen sie es Entwicklerinnen und Entwicklern, Quantenprogramme zu testen, Schaltkreise zu debuggen und Algorithmen zu benchmarken, bevor diese auf realer Quantenhardware ausgeführt werden. Beispiele hierfür sind Qiskit Aer (IBM), Cirq (Google) und QCE (Quantum Computer Emulator), die Schnittstellen oder APIs zur Schaltkreissimulation und ‑steuerung bereitstellen.
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