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Unsuper­vi­sed QML

Unsuper­vi­sed Quantum Machine Learning (UQML) – oder unüber­wach­tes Quanten-Maschi­nel­les Lernen – unter­sucht, wie Quanten­com­pu­ter verbor­gene Muster in Daten finden können, ohne dass man ihnen sagt, wonach sie suchen sollen. Während beim „überwach­ten“ Lernen mit gelabel­ten Beispie­len trainiert wird, analy­siert die Maschine bei UQML Rohda­ten und findet selbst­stän­dig Gruppen oder Anoma­lien. Durch die Nutzung von Quanten­ei­gen­schaf­ten wie der Super­po­si­tion (Gleich­zei­tig­keit verschie­de­ner Zustände) können UQML-Algorith­men theore­tisch riesige Mengen komple­xer Daten effek­ti­ver sortie­ren als heutige Super­com­pu­ter. Dies macht sie zu einem vielver­spre­chen­den Werkzeug für die Entde­ckung neuer Chemi­ka­lien, die Erken­nung von Betrug oder die Organi­sa­tion großer Finanzdatensätze.

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