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Kernel

Kernel­me­tho­den bilden Daten mit komple­xen, nicht­li­nea­ren Zusam­men­hän­gen in einen hochdi­men­sio­na­len Merkmals­raum ab, um das Lernpro­blem für nachge­la­gerte maschi­nelle Lernver­fah­ren wie die Support Vector Machine (SVM) zu verein­fa­chen. Im Quanten-Maschi­nel­len Lernen (QML) werden Einga­be­da­ten verar­bei­tet, indem sie in Quanten­zu­stände kodiert und damit in den exponen­ti­ell wachsen­den quanten­me­cha­ni­schen Hilber­traum einge­bet­tet werden. Aufgrund dieser Analo­gie lässt sich formal zeigen, dass Quanten‑Kernel‑Methoden (Quantum Kernel Methods, QKMs) als klassi­sche Kernel­ver­fah­ren (z. B. SVMs) formu­liert werden können, deren Kernel jedoch mithilfe eines Quanten­com­pu­ters berech­net wird. Da Quanten­be­rech­nun­gen inhärent quanten­me­cha­ni­sche Effekte wie Super­po­si­tion und Verschrän­kung nutzen, eröff­nen solche Quanten­ker­nel die Perspek­tive, ML‑Modelle zu entwer­fen, die hochkom­plexe Problem­stel­lun­gen lernen können, die für konven­tio­nelle ML‑Methoden nicht zugäng­lich sind.

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