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Überla­ge­rung

Überla­ge­rung — Superposition

Überla­ge­rung bedeu­tet, dass der Zustand eines Quanten­sys­tems als ein Zustand mehre­rer Möglich­kei­ten beschrie­ben wird. Das ist kein „gleich­zei­ti­ges Haben“ wider­sprüch­li­cher Eigen­schaf­ten, sondern eine vollstän­dige Zustands­be­schrei­bung, aus der sich Wahrschein­lich­kei­ten für Messergeb­nisse ergeben. Eine Messung liefert ein einzel­nes, defini­tes Resul­tat; zuvor sind nur proba­bi­lis­ti­sche Vorher­sa­gen sinnvoll.

Überla­ge­rung fordert das klassi­sche Bild deter­mi­niert fester Eigen­schaf­ten heraus: Möglich­kei­ten und Relatio­nen werden konsti­tu­tiv für das, was wir beobach­ten; klassi­sche Definiert­heit entsteht erst durch Wechsel­wir­kung mit der Umgebung.