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qLDPC Codes

Quanten‑Low‑Density‑Parity‑Check‑Codes (qLDPC‑Codes) sind eine Klasse von Quanten­feh­ler­kor­rek­tur­codes, die darauf ausge­legt sind, Quanten­in­for­ma­tion mithilfe dünn besetz­ter Neben­be­din­gun­gen vor Rauschen zu schüt­zen. Analog zu ihren klassi­schen LDPC‑Gegenstücken sind qLDPC‑Codes durch Paritäts­prü­fun­gen definiert, die jeweils nur eine kleine Anzahl von Qubits einbe­zie­hen. Dies ist entschei­dend für eine prakti­ka­ble Imple­men­tie­rung auf Hardware mit begrenz­ter Konnek­ti­vi­tät. Über die Effizi­enz der Messun­gen hinaus sind qLDPC‑Codes insbe­son­dere deshalb attrak­tiv, weil sie einen mögli­chen Weg bieten, die Overhead‑Engpässe tradi­tio­nel­ler Codes wie der Surface Codes zu überwin­den. Bei diesen wächst der Code‑Abstand – also die Größe, die bestimmt, wie viele Fehler korri­giert werden können – ledig­lich mit der linea­ren Ausdeh­nung des Gitters. Im Gegen­satz dazu können qLDPC‑Codes prinzi­pi­ell eine konstante Kodie­rungs­rate (das Verhält­nis von logischen zu physi­ka­li­schen Qubits) bei gleich­zei­tig wachsen­dem Code‑Abstand errei­chen. Dadurch lässt sich die Anzahl der benötig­ten physi­ka­li­schen Qubits pro logischem Qubit erheb­lich reduzieren.

 

Quantum low-density parity-check (qLDPC) codes are a class of quantum error-correc­ting codes designed to protect quantum infor­ma­tion from noise while using sparse constraints. Like their classi­cal LDPC counter­parts, qLDPC codes are defined by parity checks that involve only a small number of qubits, which is crucial for practi­cal imple­men­ta­tion on hardware with limited connec­ti­vity. Beyond measu­re­ment effici­ency, qLDPC codes are attrac­tive because they offer a path to overco­ming the overhead bottlen­ecks of more tradi­tio­nal codes, such as surface codes, whose distance (quantity that deter­mi­nes the number of errors that the code can correct) grows only with the linear size of the lattice. In contrast, qLDPC codes can, in princi­ple, achieve constant encoding rate (ratio between the number of logical and physi­cal qubits) while maintai­ning growing distance, drama­ti­cally reducing the number of physi­cal qubits requi­red per logical qubit.

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