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Error Mitigation incl. Noise Learning auf Software- und Hardware-Ebene
Fehlermitigation bezeichnet Verfahren, die den Einfluss von Rauschen in Quantenberechnungen reduzieren, ohne eine vollständige Quantenfehlerkorrektur (QEC) zu erfordern. Im Gegensatz zu QEC benötigen diese Methoden weder zusätzliche Qubits noch fehlertolerante Operationen und sind daher insbesondere für NISQ‑Hardware notwendig und praktikabel. Rauschquellen umfassen Gatterfehler, Dekohärenz mit dem Verlust quantenmechanischer Information, Auslesefehler mit Bit‑Flips bei Messungen sowie Crosstalk durch unerwünschte Wechselwirkungen zwischen Qubits. Im Kontext des Quantenmaschinellen Lernens (QML) können Gatterfehler dazu führen, dass Quanten‑Kernel‑Gram‑Matrizen nicht mehr positiv semidefinit sind oder dass Parameteroptimierungen durch verrauschte Gradienten verfälscht werden. Fehlermitigationstechniken sind daher erforderlich, um die Semipositivität der Kernel wiederherzustellen oder unverzerrte Kostenfunktionsauswertungen zu ermöglichen. Viele dieser Methoden gehen jedoch mit erheblichem Sampling‑ und Schaltkreis‑Overhead einher und sind daher auf flache bis mittelgroße Quantenschaltkreise beschränkt.
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