Academia

Fraunhofer Insti­tut für Werkstoffmechanik

Die Gruppe Materi­al­mo­del­lie­rung am Fraunhofer Insti­tut für Werkstoff­me­cha­nik führt atomis­ti­sche Compu­ter­si­mu­la­tio­nen zur Bestim­mung chemi­scher und physi­ka­li­scher Eigen­schaf­ten metal­li­scher und kerami­scher Werkstoffe durch. Dafür werden einer­seits akkurate und effizi­ente klassi­sche numeri­sche Metho­den wie Dichte­funk­tio­nal­theo­rie verwen­det und weiter­ent­wi­ckelt und anderer­seits werden neue Ansätze unter Verwen­dung von Quanten­com­pu­tern entwi­ckelt. Diese sollen schnel­lere und genauere Vorher­sa­gen der Materi­al­ei­gen­schaf­ten gegen­über klassi­schen Metho­den ermöglichen.

Forschung

  • Quanten­al­go­rith­men zur Simula­tion stark korre­lier­ter Elektro­nen insbe­son­dere in Energie­ma­te­ria­lien für Batte­rien und Brennstoffzellen
  • Quanten­al­go­rith­men zur Lösung parti­el­ler Diffe­ren­ti­al­glei­chun­gen in der Materialsimulation
  • Fehler­mi­tiga­ti­ons­me­tho­den für NISQ und Early Fault Tolerant Quantenhardware

Kontakt

Daniel F. Urban

Gruppenleiter Atomistische Simulation und Quantencomputing

Freiburg

Aktivitäten

  • QUBE: Entwick­lung von Quanten­al­go­rith­men zur Berech­nung spektra­ler Eigen­schaf­ten von Festkör­per­ma­te­ria­lien mit stark korre­lier­tem Elektronensystem

    QUBE: Quantenalgorithmenentwicklung, Benchmarking und Ressourcenabschätzung für Materialsimulation mit Anwendervorteilen auf NISQ Quantencomputern

    BMBF gefördertes Verbundprojekt: Es werden zwei Quantenalgorithmen entwickelt, um den numerisch aufwändigsten und limitierenden Teil der klassischen Dynamical Mean Field Theory (DMFT) für korrelierte Elektronen zu ersetzen. Diese basieren einerseits auf eine Simulation der Zeitentwicklung und andererseits auf einem Iterativen hybriden Verfahren mit Lanczos Tridiagonalisierung des Hamiltonoperators.

    Weitere Informationen öffnen
  • KQCBW 25: Quanten­un­ter­stützte klassi­sche Diago­na­li­sie­rungs­al­go­rith­men für Anregungs­ner­gien korre­lier­ter Elektronensysteme

    Kompetenzzentrum Quantencomputing Baden-Württemberg - Algorithmenentwicklung

    Aufbauend auf der Quantum Selected Configuration Interaction (QSCI) und der Subspace Quantum Diagonalization (SQD) Methoden wird der Quantencomputer genutzt, um eine effiziente Basis zur klassischen Darstellung des Hamiltonoperators zu bestimmen und diesen klassisch zu diagonalisieren.

  • KQCBW 25: Lösung parti­el­ler Diffe­ren­ti­al­glei­chun­gen der Strömungs­me­cha­nik durch Schrö­de­rin­gi­sie­rung auf Quantencomputern

    Kompetenzzentrum Quantencomputing Baden-Württemberg - Algorithmenentwicklung

    Die Schrödingergleichung kann mit Quantencomputern sehr effizient simuliert werden. Daher soll in diesem Projekt untersucht werden, wie Gleichungen der Strömungsmechanik in diese Form überführt werden können und wie die resultierenden Quantenschaltkreise optimiert und auf Quantenhardware realisiert werden können.

  • QPoly­Deg: Quanten­si­mu­la­tion von UV-induzier­ten Degra­da­ti­ons­pro­zes­sen in Polymeren

    Quantencomputing für die Simulation der UV-induzierten Polymerdegradation

    BMFTR gefördertes Verbundprojekt: Die UV-induzierte Degradation von Polymeren erfordert ein detailliertes Verständnis der elektronischen Vielteilchenzustände im Polymersystem, insbesondere auch angeregter Zustände. Wir möchten effiziente Quantenalgorithmen entwickeln, um diese präzise zu bestimmen und aus der Vielzahl der möglichen Prozesse die wahrscheinlichsten zu identifizieren.

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