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Quanti­sie­rung

Quanti­sie­rung – Quantization

Quanti­sie­rung bedeu­tet, dass manche physi­ka­li­schen Größen nur bestimmte, zuläs­sige Werte anneh­men , wie Schritte auf einer Treppe: Messun­gen liefern einzelne Stufen, nicht jeden belie­bi­gen Zwischen­wert. Das heißt nicht, dass alle Größen quanti­siert sind, also diskrete Werte aufwei­sen. Je nach Situa­tion besitzt eine Messgröße ein diskre­tes, konti­nu­ier­li­ches oder gemisch­tes Set mögli­cher Ergeb­nisse. So sind gebun­dene Energien gestuft, während Position und Impuls konti­nu­ier­lich bleiben. Messge­räte zeigen das Diskrete als einzelne regis­trierte Ereig­nisse, oft Detek­tor­klicks genannt, obwohl die unsicht­bare Zustands­ent­wick­lung dazwi­schen weiter­hin glatt und gesetz­mä­ßig verläuft.

Quanti­sie­rung bricht mit der klassi­schen Vorstel­lung unbegrenz­ter Konti­nui­tät: Wirklich­keit zeigt sich hier als erlaubte Optio­nen statt belie­bi­ger Feinab­stu­fung, und genau diese Struk­tur macht viele Quanten­ef­fekte, von Spektral­li­nien bis zu Photo­nen, überhaupt erst verständlich.